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Das Prostatakarzinom (Prostatakrebs)

Das Prostatakarzinom (Prostatakrebs) ist unter den urologischen Tumoren die häufigste Todesursache und zugleich ab dem 80. Lebensjahr die häufigste tumorbedingte Todesursache überhaupt.
Es ist der zweithäufigste Krebs des Mannes über 40 Jahren (nach dem Bronchialkarzinom).
Die jährliche Neuerkrankungsrate je 100.000 Männer steigt mit dem Alter stark an von etwa 50/100.000 bei 60-jährigen bis auf mehr als 400/100.000 bei Lebensalter zwischen 75 und 85 Jahren.´

Beschwerdebild (Symptome):


Im frühen Stadium hat der Patient in der Regel keinerlei oder allenfalls milde Beschwerden wie bei der gutartigen Vergrößerung z.B. ein gehäuftes Wasserlassen am Tage und/oder in der Nacht. Selten machen Blutbeimengungen im Urin auf die Krankheit aufmerksam. Im fortgeschrittenem Stadium können Rückenschmerzen durch Knochenmetastasen (Absiedlung im Knochen) oder durch Lymphknotenmetastasen mit Harnstauungsnieren und Verschlechterung der Blutnierenwerte hinweisend sein. Aber:
Die Häufigkeit eines bereits bei der Diagnose metastasierten Tumors liegt bei den durch die Vorsorgeuntersuchung entdeckten Prostatakarzinomen bei unter 10%.



Diagnosestellung:


Die Kombinationsuntersuchung aus rektaler Untersuchung und Bestimmung des PSA-Wertes (Prostata spezifisches Antigen) im Blut erhöht die Neuentdeckungsrate auf das etwa 4-27 fache. Besteht durch die Tastuntersuchung und/oder die PSA-Wertbestimmung der Verdacht auf das Vorhandensein eines Prostatakarzinomes so wird eine Prostatabiopsie durchgeführt .

Therapie :

  • Die komplette operative Entfernung der Prostata radikale Prostatektomie 
  • Strahlentherapie (Radiatio)
  • Hormontherapie


 

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